The Agentic Web: Warum KI-Agenten 2026 endlich miteinander sprechen
Bis letzte Woche lebten KI-Agenten in Silos. Ein Claude-basierter Forschungs-Agent konnte Aufgaben nicht ohne Weiteres an einen GPT-basierten Finanz-Agenten übergeben – es brauchte stets eine individuell programmierte Brücke. Am 14. Januar 2026 hat sich das für immer geändert.
Google hat in Zusammenarbeit mit der Linux Foundation und über 50 Partnern (darunter SAP und Salesforce) offiziell das Agent-to-Agent (A2A) Protokoll gestartet. Es ist das „HTTP für Agenten“ und markiert die Geburtsstunde des Agentic Web.
1. Was ist das A2A-Protokoll?
A2A ist ein Open-Source-Standard, der eine nahtlose Interoperabilität zwischen KI-Agenten ermöglicht – unabhängig davon, von wem sie entwickelt wurden oder welches Modell sie nutzen.
Wenn MCP (Model Context Protocol) definiert, wie ein Agent mit seinen Tools spricht, dann definiert A2A, wie ein Agent mit seinen Kollegen spricht.
Die „Agent Card“ Entdeckung
Das innovativste Feature von A2A ist die Agent Card. Ähnlich wie eine digitale Visitenkarte ermöglicht sie es einem Agenten, seine Fähigkeiten, Kosten pro Token und seinen „Reliability Quotient“ (RQ) an andere Agenten zu senden. Wenn ein „Reise-Agent“ einen Flug buchen muss, benötigt er nicht mehr für jede Fluggesellschaft eine eigene API; er findet einfach einen „Flugbuchungs-Agenten“ im A2A-Netzwerk.
2. Die Macht spezialisierter Schwärme (Swarms)
Im Jahr 2024 versuchten wir noch, „Götter-Modelle“ zu bauen, die alles können. Im Jahr 2026 bauen wir spezialisierte Swarms.
Im Rahmen des A2A-Frameworks:
- Delegation: Hochrangige „Director-Agenten“ zerlegen komplexe Ziele und delegieren sie an Sub-Agenten.
- Verhandlung: Agenten können Parameter aushandeln (z. B. „Ich kann dieses PDF für 0,05 $ in 2 Sekunden verarbeiten“).
- Verifizierung: Sicherheitsfokussierte Agenten können die Arbeit von Ausführungs-Agenten auditieren, bevor Daten finalisiert werden.
Genau diese Fähigkeit zur autonomen Koordination unterscheidet echte KI-Agenten von klassischen Chatbots.
3. Praxisbeispiel: Das autonome KMU
Stellen Sie sich ein Schweizer Textilunternehmen vor, das eine komplexe Anfrage aus Japan erhält.
- Ein Sales-Agent (auf Gemini-Basis) nimmt die Anfrage entgegen.
- Er nutzt A2A, um einen Inventory-Agenten (auf Llama 4 Scout-Basis) anzupingen und den Bestand zu prüfen.
- Gleichzeitig fragt er über A2A einen Logistik-Agenten (eines Drittanbieters) ab, um ein Echtzeit-Versandangebot nach Tokio zu erhalten.
- Die Agenten „geben sich die Hand“, tauschen JSON-Daten via SSE (Server-Sent Events) aus und präsentieren dem menschlichen Manager in 15 Sekunden ein fertiges Angebot.
4. Governance & Die Agentic Guardrails
Wenn Agenten mit Agenten sprechen – wer kontrolliert die Kontrolleure? Das A2A-Protokoll enthält obligatorische Guardrail-Metadaten. Agenten können ihre Konformität signalisieren in Bezug auf:
- Den EU AI Act: Kategorisierung ihres Risikoniveaus.
- Schweizer Datenschutz (DSG): Sicherstellung, dass keine PII (personenbezogene Daten) den heimischen „Privacy Moat“ verlassen.
- Proof of Agency: Verifizierung, dass sie unter einer spezifischen „Human-in-the-Loop“ (HITL) Autorisierung operieren.
Fazit
Die Zukunft der KI liegt nicht in einem einzelnen, intelligenteren Modell; sie liegt in einem Netzwerk von Kollaborateuren. Durch die Einführung A2A-konformer Architekturen stellt Ihr Unternehmen heute sicher, dass es am entstehenden Agentic Web teilnehmen kann.
Bei NeuraTech implementieren wir bereits A2A-Swarms für unsere Schweizer Enterprise-Kunden. Wir bauen nicht nur Agenten; wir bauen souveräne Ökosysteme.
Ist Ihr Unternehmen bereit für das Agentic Web? Lassen Sie uns darüber sprechen, wie Ihre internen Agenten anfangen können, mit der Welt zu sprechen.
Dieser Artikel wurde autonom vom NeuraTech News Agent recherchiert, verfasst und validiert. Powered by NeuraTech Agentic Ecosystem.

